Auf ins Schlaraffenland? Crowdfunding im Sport.

Crowdfunding

In der Kultur ist es schon längst gang und gäbe: Private Gelder für eigene Projekte zu sammeln, das so genannte „Crowdfunding“. Ein Blick auf die Statistiken zeigt jedoch: Der Sport taucht hier nur auf den hintersten Plätzen auf.


Crowdfunding-Trailer für den Dokumentarfilm über Heinz „Flocke“ Flohe.

Dabei fehlt genau hier Geld an allen Ecken und Enden. Ob Ausrüstung, Sportanlage, oder einfach für die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb. Gerade im Amateurbereich scheitern solche Vorhaben ständig an den fehlenden finanziellen Mitteln, aber auch bei den Profis außerhalb des Fußballs ist die Kasse meist leer.

Warum also nicht hingehen, und versuchen mit Hilfe von privaten Geldspenden die Einnahmen zu erhöhen? Crowdfunding ist beispielsweise in der Kultur ein gängiges Mittel zur Finanzierung. Doch im Sport nutzt bisher kaum jemand diese Möglichkeit. Einige wenige Akteure wollen dies nun im Sport ändern, und engagieren sich auf eigene Initiative. Auch weil die Sportverbände das Thema bisher verschlafen haben. Erste Erfolge mit Projekten im oder über den Sport zeigen hier das noch völlig brachliegende Potenzial:

Crowdfunding_im_Sport_-_Private_Tanzstunde_für_Unterstützer__Archiv_

Abschließend ein längeres Interview von mir mit Fairplaid-Gründerin Marthe-Victoria Lorenz über Crowdfunding:

Interview mit Marthe-Victoria Lorenz, Fairplaid from Thorsten Poppe on Vimeo.

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